Infotreffen: Bau einer Klettermöglichkeit in Kiel

Am 13. September 2017, 19:00-21:00h Waldorfschule (zur normalen Kletterzeit)

 

Wanderfahrt nach Monschau und ins Hohe Venn
vom 09. – 16.09.2012

In der Zeit 09.-16.09.2012 unternahmen Mitglieder der Wandergruppe eine Wanderfahrt in die Nordeifel und ins Hohe Venn.Monschau, unser Standort, ist ein entzückendes Städtchen, im Tal der Rur gelegen, mit zahlreichen alten Fachwerk- und Schieferhäusern, die fast durchweg unter Denkmalschutz stehen. In einem dieser Häuser im Stadtkern hatten wir unser Quartier: Das Schloß-Café und Hotel Royal, Familie Achim Pröpper, Stadtstraße 4-6 in Monschau.
 

Der Ursprung der Stadt reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als ein gewisser Walram de Monte Joci auf der Höhe eine Burg errichten ließ, die 1543 völlig zerstört wurde und nach Wiederaufbau heute als Jugendherberge dient. Der frühere Reichtum der Stadt gründete in einer umfangreichen Tuchproduktion, da das kalkfreie Wasser der Rur die Farbkraft der Stoffe weitgehend erhielt. Zum Erhitzen diente der Torf aus der Umgebung, und billige Arbeitskräfte, die das Spinnen und Weben der Tuche in Heimarbeit besorgten, standen reichlich zur Verfügung. Der bedeutendste Tuchmacher der Stadt, Johann Scheibler, ließ um 1760 das berühmte Rote Haus als Wohn- und Geschäftshaus erbauen. Der dreigeschossige, rot getünchte Bau mit einem ausgebauten Schiefergiebel im Stil des späten Rokoko dient heute als Museum und bietet in seinem Innern einen Einblick in die großbürgerliche Wohnkultur des 18. Jahrhunderts. Berühmt ist auch die über drei Etagen freitragend gebaute Wendeltreppe aus Eichenholz, deren 21 geschnitzte Darstellungen die verschiedenen Arbeitsschritte der Tuchherstellung schildern. 1744 wurde Monschau von den Franzosen besetzt, die die unliebsame Konkurrenz ausschalteten. Auch unter der preußischen Herrschaft nach 1815 erholte sich diese Textilindustrie nicht wieder. Heute lebt der Ort überwiegend vom Tourismus, von einer Druckerei, die ca. 800 Arbeiter beschäftigt, und von der Senfherstellung, die ihre Wurzeln in der 1886 errichteten Senfmühle hat und heute traditionelle und exotischer anmutende Senfsorten herstellt.
 

Sonntag, 9. September: Bei unserer Ankunft am späten Nachmittag wurden wir gebührend empfangen von einem Spielmannszug, der uns entgegenkam und die Kirmeswoche einleitete, auch von unserem Hotelwirt, Herrn Pröpper und seiner Tochter, die uns das „große“ Gepäckabnahmen und vom Parkplatz am Ortsrand zum 300 m entfernten Hotel brachten. Nach Kofferauspacken und einer kleinen Ruhepause war ein erster Gang durch die Stadt angesagt und nach dem Abendessen löste sich die 20-köpfige Gruppe langsam auf -aber nur bis zum nächsten Morgen.

Montag, 10. September: Wie gestern war uns das Wetter auch heute hold, so dass uns der wenig gastliche Name unseres Wanderziels, nämlich„Kalterherberg“, nicht weiter schrecken konnte. Wir wanderten vom Ort aus am hohen Ufer der Rur entlang bis zur Norbertuskapelle und stiegen dann auf zum Ort Kalterherberg. Hier trafen wir wieder wie schon auf der Anfahrt nach Monschau auf ein Spezifikum dieser Gegend, die meterhohen Buchenhecken um die Häuser mit Öffnungen für die dahinterliegenden Hausfenster und -türen, die zum Schutz gegen die kalten Winde hochgezogen sind. Am Rande des Ortes verläuft die Grenze zwischen Deutschland und Belgien.
 

Ein weiteres Kennzeichen ist der sogenannte „Eifeldom“, ein neoromanischer Bau vom Ende des 19. Jahrhunderts. Im Ort stärkten wir uns in der umgebauten Scheune eines blumenreichen Hofcafes und wanderten dann auf der anderen Seite des Rurtals auf dem „Kulturweg“ zurück nach Monschau. Am Kloster Reichenstein vorbei erklommen wir den Richelsley, einen etwa zwölf Meter hohen Konglomeratfelsen, auf dem das 1890 eingeweihte Kreuz im Venn steht. Der Pfarrer Arnoldy aus Kalterherberg hatte es damals als Dank für den Kirchbau und für den Vennapostel Stefan Horrichem errichten lassen. Kurz vor Monschau bestiegen dann einige Nimmersatte noch den Ehrensteinley, von dem aus man einen Blick auf die umliegenden Wälder und Hochwiesen genießen konnte.
 

Dienstag, 11. September: Heute startete unsere erste Wanderung in den Naturpark Hohes Venn. Die Hochebene im äußersten Norden der Ardennen liegt zwischen Eupen, Malmedy, Mützenich und Spa und bildet auf der Botrange mit 694m die höchste Erhebung Belgiens. 1957 wurde das Naturschutzgebiet Hohes Venn eingerichtet und 1971 mit dem Naturpark Nordeifel zum Deutsch-Belgischen Naturpark vereinigt,der eine Fläche von rund 2500 qkm umfasst. Die Moorbildung im Hohen Venn erfolgte nach der letzten Eiszeit ab etwa 8000v.Ch.
Zahlreiche Entwässerungsbäche aus dem Moor haben im Lauf der Jahrtausende tief eingeschnittene,  steile Täler in die Quarzite gegraben. Zwei davon waren ebenfalls Ziel unserer Wanderungen.
 

Heute jedoch erwartete uns am Ausgangspunkt Baraque Michel unser Führer Erwin Legros aus Eupen, studierter Biologe, seit mehreren Jahren Rentner und Wanderführer, der uns mit viel Charme, viel Wissen und vielen Worten durch einen Teil des Moores geleitete. Er gab uns zunächst einen Überblick über die sehr wechselvolle Geschichte dieses Gebiets, das von Kelten, Römern, Österreichern und Franzosen beherrscht war und schließlich auf dem Wiener Kongress an Preußen fiel und nach 1918Belgien zugesprochen wurde. Aus dieser Entwicklung erklärt sich auch die wallonische Sprache, die in Teilen des Landes neben Französisch und Deutsch gesprochen wird. Uns fesselte aber vor allem die Landschaft. Lieblich ist sie wahrhaftig nicht, sondern weit und öde, bis der Blick an den fernen Höhenzug der Ardennen oder an einen Waldsaum stößt. Moose und vergilbte Gräser bedecken den Boden, auf dem noch Reste der Glocken-und Rosmarienheide blühten.
 

Erwin wies uns auf die noch strahlend blauen Blüten kleiner Gruppen von Lungenenzian hin und auf versteckten Sonnentau. Erlen und Weidenbüsche unterbrechen die Hochfläche, vor allem aber die bereits von den Österreichern, verstärkt aber von den Preußen eingeführte Fichte, die als „arbre prussien“, als Preußenbaum von der Bevölkerung aufgrund seines geringen Nutzens abgelehnt wurde. Dies änderte sich im Zuge der Industrialisierung, als das Holz sowohl im Bergbau als auch in der Möbel- und Papierindustrie eingesetzt wurde. Nachdem wir den Bohlenweg verlassen hatten und uns auf etwas unsicherem Moorgelände bewegten, trug Heide das Gedicht vom „Knaben im Moor“ vor, das die Stimmung - das Wetter war schon etwas trüber geworden - wunderbar wiedergab. Weiter ging die Rundwanderung entlang der ehemaligen belgisch-preußischen Grenze und vorbei am „Kreuz der Verlobten“, das zum Andenken an die tragische Geschichte eines jungen Brautpaares errichtet wurde, das sich im Januar 1871 trotz Warnungen vor einem drohenden Schneesturm aufgemacht hatte, um im Geburtsort der Braut die nötigen Heiratspapiere zu besorgen. Zwei Monate später wurden die Leichen nicht weit voneinander entfernt gefunden. Zurück in Baraque Michel fing es an zu regnen, aber wie es sich gehört, erst, als wir im Gasthof saßen und Heidelbeerfladen genossen. Abends hatte wie immer der Chef gekocht, wohlschmeckend, aber wie einige Herren fanden, ein wenig zu „übersichtlich“. Mit Klöhnen und Kartenspiel endete wie immer der Abend.
 

Mittwoch, 12. September: Mit dem Bus fuhren wir zum Naturparkzentrum Ternell, einem ehemaligen Forsthaus, wo man sich anhand von Bild- und Informationstafeln einen Überblicküber die Tiere und Pflanzen der Region verschaffen konnte. Danach wanderten wir durch die Getzbachschlucht, einem der Entwässerungsgräben vom Hohen Venn zum Weserstausee. Wild und schwarz von Eisen und Braunalgen ist dieser Bach, der von umgestürzten und abgebrochenen Bäumen umsäumt ist. Das von Wurzeln durchzogene Steilufer erforderte wahrlich alpine Trittsicherheit. Am Weserstausee selbst wurde es dann gemächlicher, zumal wir den einsetzenden Platzregen in der dort gelegenen Gastsstätte bei heißen Waffeln abwarten konnten. Wir gingen seitlich der Weser (der östlichen!) weiter und gelangten schließlich nach Eupen, der autonomen deutschsprachigen Enklave in Belgien mit eigener Regierung und eigenem Parlament. Dort hatten wir ca. eineinhalb Stunden Freizeit, bevor wir wieder nach Hause fuhren. Abends s.o.
 

Donnerstag, 13. September: Heute erlebten wir den kulturellen Höhepunkt der Reise, nämlich die Fahrt nach Aachen. Die Stadt präsentierte sich sehr quirlig und lebendig, als wir uns an der Touristinfo, vor der gerade ein großer Lebensmittelmarkt stattfand, mit unserer Stadtführerin trafen. Frau Rosi Goebbels - ein verbreiteter Name im Rheinland - gestaltete den Rundgang straff und zügig und verschaffte uns so einen sehr gut strukturierten Überblick über den Kern der Altstadt und die Merkmale, für die sie bekannt ist. Da wir uns am Elisenbrunnen getroffen hatten, informierte sie uns über dieses Bauwerk, das in der preußischen Zeit der Provinz Rheinland auf Initiative Friedrich Wilhelms III. nach Plänen von K.F. Schinkel errichtet worden war und, wie zahlreiche andere Brunnen auch, von schwefelhaltigen Heilquellen gespeist wurde. Schon Karl der Große hat dort gekurt, aber zur vollen Blüte erwuchs Aachen als Kur- und Bäderstadt seit dem 18. Jahrhundert. Neben dem Elisenbrunnen schmücken - im wahrsten Sinn des Wortes - noch zahlreiche andere das Stadtzentrum, so etwa der Hühnerbrunnen, an dem das schöne, im Rokokostil errichtete Couvenhaus liegt, das heute Museum ist und im Innern großbürgerliche Wohnkultur dieser Zeit präsentiert. Auf dem Weg machten wir immer wieder kurz Halt, um echte Aachener Printen zu verkosten, wofür Frau Goebbels vorausschauend gesorgt hatte. Am bekanntesten aber ist die Stadt wohl als Ort der Königskrönung Karls des Großen und als seine Lieblingspfalz. Der Pfalzbezirk war denn auch der Schwerpunkt der Führung. Der älteste Teil ist die ab 794 errichtete Stiftskirche in Form eines Achtecks. Ihm folgte 1414 der Anbau der gotischen Chorhalle mit den 27 m hohen Fenstern, die im Krieg völlig zerstört wurden, im Gegensatz zu den nahezu unversehrt gebliebenen übrigen Bauteilen. Im 18. Jahrhundert wurde die barocke Ungarnkapelle hinzugesetzt sowie dann im 19. Jh. der neugotische Turm. Trotz dieser unterschiedlichen Baustile wirkt der Gebäudekomplex stimmig und imposant.

Dem Dom gegenüber lag die Königshalle, auf deren Grundmauern im 14.Jahrhundert das Rathaus errichtet wurde, in dem heute die Verleihung des Karlspreises stattfindet.

Nach dem Rundgang stärkten wir uns in der ganz vorzüglichen Gaststätte „Zum goldenen Einhorn“, die im Inneren und auch hinsichtlich der Qualität des Essens ein wenig an die Schiffergesellschaft in Lübeck erinnert. Bis zur Abfahrt des Busses hatten wir Freizeit, und wer sich einer Domführung anschloss, wurde vom Atem der Geschichte angeweht vor dem Krönungsstuhl Karls des Großen, der bis ins 16. Jahrhundert der Krönungsstuhl aller deutschen Könige war und gerade in seiner Schlichtheit überwältigend wirkte. Auch der Sarkopharg des Königs ist hier zu sehen. Zu einem Kurzsprint durch die Domschatzkammer reichte es noch, aber dann hieß es endgültig Abschied nehmen von dieser schönen, geschichtsträchtigen Stadt. 

Freitag, 14.September: Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir von Monschau los - mit einer wegen einiger Unpässlichkeiten dezimierten Gruppe. In Baraque Michel, dem höchsten Punkt des Hohen Venn, erwarteten uns ein grauer Himmel, 8 Grad Celsius und ein schneidender Wind. Das war ziemlich unangenehm, weil der erste Teil des Wanderweges durch das Pouleurvenn führte und wir somit, abgesehen von einigen schützenden Weidengebüschen, dem Wind voll ausgesetzt waren. Entschädigt wurden wir jedoch wieder durch den weiten Ausblick über das Moor bis hin zu den Ardennen und durch ein sehr schönes, düsteres und bestens zur Landschaft passendes Gedicht von Georg Trakl, das Heide uns vortrug. (Am Abend folgte dann die humoristische Variante vom Moorgeist und seiner Frau, über die wir uns sehr amüsierten.)
 

Unser Weg führte weiter durch einen niedrigen Mischwald ins tief eingeschnittene Tal des Bayehon. Im Unterschied zum wilden und düsteren Getzbachtal ist dieses ungeheuer grün - man kann es wirklich nicht anders sagen, weil sich nicht nur Bäume und Gebüsche die Talwand hinaufziehen, sondern auch eine Vielzahl von Farngwächsen (Wurm-, Adler- und Rippenfarn, wie Helga erklärte). Da Grün ja beruhigend wirkt und wir außerdem ständig das sanfte Murmeln des Baches im Ohr hatten, wäre dieser Teil des Weges sehr entspannend gewesen, wenn nicht stellenweise akrobatische Geschicklichkeit erforderlich gewesen wäre, um die eine oder andere Uferstelle zu überwinden. Zur Belohnung wartete dann der Bayehon-Wasserfall auf uns, der einen tiefen Trichter in das Flussbett eingegraben hat. In Abänderung des Programms kehrten wir früher als vorgesehen nach Monschau zurück, weil viele den Wunsch geäußert hatten, das Städtchen selbst noch etwas näher zu erkunden.
 

Samstag 15. September: „Erwin Legros die Zweite“ oder „Über die etwas andere Art zu wandern“. Diesmal war Erwin mit Hubert, dem Busfahrer direkt aus Eupen gekommen. Er lenkte den Bus nach Sourbrodt , unserem Startpunkt. Unser Weg führte durch mehrere Satellitenvenne, südlich des Hohen Venns gelegen. Ziemlich am Anfang trafen wir auf ein Denkmal aus dem Zweiten Weltkrieg, den Propeller eines Flugzeugs, mit welchem vier englische Flieger 1943 abgestürzt waren. Im Unterschied zur ersten Wanderung mit M. Legros lag heute der Schwerpunkt auf der Nutzung des Hohen Venn durch die Menschen. Wir hielten an einer ehemaligen Köhlerstelle und erfuhren von ihm Einzelheiten über das Verschwelen des Holzes zu Holzkohle durch die Köhler. Sie wurde zur Eisen- und Kupfergewinnung benötigt und durch die Rodung wurden ganze Wälder bis heute nachhaltig geschädigt. Fürdie sehr arme Bevölkerung war dies jedoch eine wichtige
Einnahmequelle.

Mehr zum Selbstverbrauch diente das Torfstechen, eine körperliche Schwerstarbeit, mit der der Brennvorrat für den Winter gesichert wurde. Im Hohen Venn hat die Torfschicht jährlich 1 mm zugenommen  und beträgt heute stellenweise etwa 7 m. Auf den abgegrabenen Flächen entstanden moorige Heiden mit Glockenheide, Wollgras und weitflächigem Pfeifengras. Durch Waldrodung und im Torfbrandverfahren wurde Weideland hauptsächlich für Schafe und Ackerland vornehmlich für Buchweizen gewonnen. Von der Fülle der Informationen einigermaßen erschlagen setzten wir unseren Weg nach einem kleinen Päuschen fort, und nun ging es querwaldein ohne Weg und Steg. Auch als wir aus dem Wald herauskamen, lud uns ein alter Schmugglerpfad zu einer Gratwanderung durch eine moorige Wiese ein, wo beim Verlassen des schmalen Pfades das Versinken im Morast drohte. Da Erwin Legros von Pausen sehr wenig zu halten schien, wurden Unmutsäußerungen laut, die dann zu einem etwas schnelleren Ende der Führung beitrugen. Allerdings musste noch ein kleiner Schlenker sein: Erwin Legros präsentierte uns noch abschließend einen Ausblick auf das schwarze Venn, das wegen seines besonders dunklen Wassers so genannt wird. Voila!
 

Sonntag, 16. September: Bei wieder strahlendem Sonnenschein wurde uns noch ein besonderer Abschied vergönnt, nämlich ein Oldtimertreffen im Ort, dessen zur Schau gestellten Modelle auch die Herzen von Nichtautofans höher schlagen ließen. Die Rückfahrt selbst hielt dann einige Überraschungen bereit: Als wir im Zug nach Köln aussteigen wollten, ließen sich in drei Waggons die Türen nicht öffnen, so dass sich eine gelinde Panik verbreitete. Nachdem wir mit Koffern und Rucksäcken dann die Wagen durchlaufen hatten, ließ uns die vierte Tür schließlich hinaus. Für die Fahrt nach Kiel wurde ein Ersatzzug eingesetzt, so dass unsere Reservierung ungültig war. In einem Wagen mit noch freien Sitzen funktionierte die Klimaanlage nicht, was bei den hohen Temperaturen sehr unangenehm war. Irgendwann hatten wir jedoch alle zufriedenstellende Sitze und kamen sogar pünktlich in Kiel an. „Thank you for having arrived with Deutsche Bahn!“

Das war aber auch das Einzige, was bei dieser hervorragend organisierten Reise nicht so ganz passte. Wir waren gut untergebracht, und was an moderner Ausstattung fehlte, wurde durch die Freundlichkeit und das Entgegenkommen unserer Wirtsleute wettgemacht, die auf jeden unserer Wünsche eingingen. Wesentlich zum Gelingen trug das Busunternehmen Travel-Service-Eupen (TSE) mit „unserem“ Fahrer Hubert bei, der nach der letzten Fahrt in den Ruhestand wechselte. 
 

Unser Vorwanderteam hat ein klug gemischtes Programm ausgearbeitet mit abwechslungsreichen Wanderungen vornehmlich im Hohen Venn, dessen eigen- und einzigartige Schönheit uns in ihren Bann zog. Auch kultur- und kunstgeschichtlich wurde uns viel geboten. Tausend Dank, „grosses bises“ an die fünf Vorwanderinnen und Vorwanderer, Gabi, Heide, Helga und Karl, besonders aber an Wolfgang, der die Mühen der Einzelplanung und Organisation auf sich genommen hat.

 

Text:    Dr.Barbara Sattler

Bilder:  Renate Kunschmann (RK)
            Wolfgang Keibel (WK)