Infotreffen: Bau einer Klettermöglichkeit in Kiel

Am 13. September 2017, 19:00-21:00h Waldorfschule (zur normalen Kletterzeit)

 

Wegebau 2014

 

Am 18.08.2014 war es soweit. Wegebau stand wieder auf dem Programm. Nach einer 12 Stündigen Autofahrt erreichten wir  Kappl (Paznauen, Tirol). Dort luden wir unser Gepäck in eine Materialseilbahn, die es zur Niederelbehütte fahren sollte. Dann begann der Aufstieg durchs Blumental. Nach ungefähr 3 Stunden erreichten wir die Niederelbehütte. Die Seilbahn war inzwischen angekommen und unser Gepäck ausgeladen. Schnell richteten wir unser Lager ein und dann wurde gegessen.        

Am nächsten Morgen brachen Daniel und Lukas schon früh zur Darmstätterhütte auf, um die Markierungen des Weges zu erneuern. Alle Anderen, Arne, Ritchi, Marvin, Jakob, Malte und ich, machten uns auf den Weg zur Kieler Wetterhütte. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Check und erstellten eine To-Do-Liste. In den darauf folgenden Tagen schliefen immer 3 Personen auf der Kieler Wetterhütte, die Anderen stiegen wieder zur Niederelbehütte ab, ausgenommen Lukas und Daniel. Ein wichtiger Punkt war die Wasserleitung, die vor 5 Jahren von Andreas, Kathi, Lukas und Arne gebaut wurde. Wirklich funktionieren tat sie nicht mehr. Also überlegten wir uns, wie sie zuverlässiger und effektiver werden könne. Wir rührten Mörtel an und bauten zwei kleine Staudämme, damit das Wasser besser aufgefangen wird. Die Tage danach verbrachten wir mit dem Bau von Serpentinen, auf dem Weg von der Kieler Wetterhütte nach Ischgl, da der ursprüngliche nicht mehr begehbar war.

Am letzten Tag wollten wir noch einmal auf die Kreutsjochspitze steigen. Morgens um 8 Uhr machten Jakob, Marvin, Daniel und ich uns auf den Weg. Von der Niederelbehütte waren es rund 2 Stunden bis zur Spitze. Beim Schwartzsee machten wir eine kleine Pause und übten ein wenig Steine didschen. Den letzten Teil schafften wir dann ohne Probleme. Leider war es aber sehr nebelig, so das man nicht besonders weit schauen konnte. Während des Abstiegs lichtete es sich dann aber ein wenig und wir erblickten die Faltlerspite, den Kappler Kopf und eine andere Gipfel. Nicht zu vergessen die Niederelbehütte, wo schon ein leckerer Apfelstrudel auf uns wartete. Nach einem letzten Abendessen auf der Niederelbehütte machten wir uns später wieder auf den Weg nach Kappl.

 

Jasper Ramthun

 

Bilder vom Wegebau