Infotreffen: Bau einer Klettermöglichkeit in Kiel

Am 13. September 2017, 19:00-21:00h Waldorfschule (zur normalen Kletterzeit)

 

Donautal Sommer 2014

Diesen Sommer wurde wieder eine Fahrt ins Donautal organisiert. Anders als geplant fuhren wir am Freitag, den 18.07.14 statt um 14:00 um ca. 16:00 in Kiel los, da sich im Stattauto keine Sitzbänke befanden.

Nach einer sehr langen und viel zu heißen Autofahrt ohne Stau erreichten wir um 1:00 in der Frühe endlich die Skihütte „Fürsten Höhe“ bei Oberschneien, wo Paul und Marvin aus Sigmaringen schon auf uns warteten.

Die ersten drei Nächte verbrachten wir auf dieser Hütte ohne fließend Wasser und (was fast noch schlimmer war) ohne Strom.  Da das Wetter noch nicht ganz mitspielen wollte waren unsere Klettermöglichkeiten leider noch begrenzt.  Es gab aber glücklicherweise viele Alternativen wie zum Beispiel Biertisch-Bouldern, ein Ausflug in eine Kletterhalle, Highline-Laufen oder durch sehr enge, nasse, rutschige Dreckslöcher, auch genannt Höhlen krabbeln.

Am Montag zogen wir dann ins Ebinger Haus um. Nun gab es endlich Duschen, richtige Betten und den ersehnten Strom für unsere  Handys. Jakob und Nilas suchten außerdem zwanzig Minuten lang vergebens einen WLAN-Router, den es gar nicht gab.

Aber erst am Donnerstag  wurde das Wetter wieder richtig schön und der Fels wieder trocken.  Nach dem Frühstück liefen wir sofort zum Fels; genauer gesagt zu den Hausener Zinnen. Viele einfache Touren, aber auch Anspruchsvolles war zu finden.

Am späten Abend um 23:00 brachen wir noch einmal auf, für ein ganz besonderes Erlebnis. Wir wollten in der Dunkelheit klettern gehen, drei Seillängen. Die Atmosphäre auf dem Gipfel war extrem cool. Aufgrund einiger Probleme beim Finden der Felsen und beim Abseilen vom Gipfel dauerte die ganze Aktion am Ende etwa sechs Stunden. Zurück auf der Hütte waren wir deshalb alle sehr froh noch drei Stunden schlafen zu können, bevor wir am nächsten Morgen aufräumen und putzen mussten, da wir die Hütte räumen mussten.

Beim Klettern waren wir alle entsprechend fertig und unmotiviert. Während die einen sich zum schlafen in die Hängematte legten, schliefen die anderen ganz in Ruhe auf einem sonnigem Gipfel. Die letzte Nacht verbrachten wir bei Anna‘s Eltern in Sigmaringen. Dort gab es leckere Pizza und wir hatten einen schönen letzten Abend zusammen, an dem uns, wie eigentlich an jedem Abend, Leute aus der Sektion besuchen kamen.

Es war eine tolle Fahrt und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

 

Jasper Ramthun & Leonie Abromeit

 

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